Storchenstechen für Kinder

Beim Loccumer Dorffest 2016 haben wir die Kindermajestäten am Sonntagsnachmittag beim „Könner-Parcours“ ermittelt. Das war schön und hat den Kindern viel Spaß gemacht. Was wir im Vorfeld nicht bedacht hatten: König/Königin können ja nur Loccumer Kinder werden. Deshalb haben wir zusätzlich die Sieger nach Punkten geehrt. Das hat ein bisschen Verwirrung gestiftet.

 

Dieses Jahr trennen wir den Spieleparcours am Sonntag vom Wettbewerb um die Kindermajestäten und richten das erste Loccumer Storchen-Stechen aus.

Storchenstechen: Wie geht das?

 

An einem „Galgen“ hängt ein ca. 40 cm großer Storch aus Holz. Der Schnabel unseres Storchs ist spitz und aus Metall.
Beim Storchenstechen zieht man den Vogel (ähnlich wie beim „Anschubsen“ einer Kinderschaukel) nach hinten, um Schwung zu holen. Dann wirft man ihn nach vorne auf eine Zielscheibe. War der Wurf gut, bleibt der Schnabel in der Mitte der Scheibe stecken. Jedes Kind hat fünf Versuche, wobei die Ergebnisse addiert werden.

 

Unsere Störche sind noch in Arbeit. Auf den Bildern ist deshalb der Stechvogel aus Zeven zu sehen. Daher stammt auch die Idee. Bert Schwarz hat sie mit nach Loccum gebracht. Die Zevener verwenden allerdings „nur“ einen schwarzen Vogel. Das Storchenstechen mit einem echten Loccumer Storch gibt es nur bei uns!

Der Ablauf

 

In der Zeit von 14.00 bis 18.00 Uhr in der Stadtsporthalle

 

  • Teilnehmen dürfen alle Kinder bis 12 Jahren.

  • Es werden der Kinderkönig und dieKinderkönigin ermittelt (getrennte Wettbewerbe).

  • Jeder Teilnehmer hat fünf Versuche.

  • Die Teilnahme kostet 2,00 €.

  • Die Treffer werden addiert: Wer die meisten Ringe hat, ist Kinderkönigin bzw. Kinderkönig.

  • Die Kindermajestäten bekommen bei der Proklamation eine Krone.
  • Der König oder die Königin mit den meisten Ringen bekommt eine Scheibe.

Der Stechvogel hat einen spitzen Schnabel aus Metall.


Der Vogel ist mit einer Schnur (oben) an einem Galgen befestigt. Am Schwanz ist auch eine Schnur. Mit der holt man Schwung und lässt den Vogel nach vorne sausen. Dabei zeilt man auf die Scheibe.


War der Wurf gut, bleibt der Schnabel in der Mitte der Scheibe stecken. Unsere Scheiben sind im übrigen wesentlich größer und viel schöner als hier auf diesem Foto.